SPD-Regionalfraktion besichtigt nicht barrierefreie S-Bahnhalte in der Region

Veröffentlicht am 24.05.2019 in Pressemitteilungen

Die SPD-Regionalfraktion möchte die Barrierefreiheit an den S-Bahn Stationen in der Region Stuttgart vorantreiben. Dafür besichtigt sie einige nicht barrierefreie Bahnhöfe in der Region, wie kürzlich den Leonberger Bahnhof im Kreis Böblingen. „Gerade die Bahnhöfe entlang der S6/S60 sind nicht barrierefrei, hier herrscht dringend Handlungsbedarf“, so der Fraktionsvorsitzende Harald Raß.  

Bei einem Vor-Ort-Termin haben sich einige Regionalräte mit dem Oberbürgermeister Martin Kaufmann und Vertretern der SPD-Gemeinderats- und Kreistagsfraktion am Leonberger Bahnhof getroffen, um über notwendige Maßnahmen für einen barrierefreien Aufbau des Bahnhofs zu sprechen.

Den barrierefreien Zugang zum Bahnhof lobte OB Kaufmann. „Zu der S-Bahn gelangt man mit einem Rollstuhl oder Rollator gut, aber in die S-Bahn hinein kommt man nicht“, bemängelte Kaufmann. Hierfür ist der Abstand zwischen dem Bahnsteig und der S-Bahn ca. 20 cm zu hoch. Der Bahnsteig müsste 96 cm hoch sein, um das gleiche Niveau wie die S-Bahnfahrzeuge zu erreichen und so einen unbeschwerten Ein- und Ausstieg zu gewährleisten.

Eine barrierefreie Umgestaltung des gesamten Bahnhofs würde ca. 8 Millionen Euro kosten. Eventuell könnte man aber, um zu hohe Ausgaben zu vermeiden, den Bahnsteig lediglich vorne anheben. „So wäre zumindest am Anfang jeder S-Bahn ein barrierefreier Zugang möglich“, bemerkt die SPD-Spitzenkandidatin des Kreises Böblingen Jasmina Hostert, „das wäre bereits ein großer Fortschritt.“

Die SPD-Regionalfraktion wird das Thema „Barrierefreiheit“ mit ihrem bereits im Verkehrsausschuss gestellten Antrag in den nächsten Sitzungen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

 

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